62/2019, 15.12.2019

„Das Grüne Band“ für zehn Vereine

In Hamburg wurde der bedeutendste deutsche Nachwuchsleistungssport-Preis vergeben

Der Hamburger SV spielte ausnahmsweise keine Rolle an diesem Abend im Volkspark-Stadion. Es ging um die ganze Bandbreite des Sports und insbesondere um die Förderung des Nachwuchses. Weil ihnen genau diese in den vergangenen Jahren besonders erfolgreich gelungen ist, wurden zehn norddeutsche Vereine mit dem Grünen Band ausgezeichnet. „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“ wird seit nunmehr 33 Jahren verliehen, um die hervorragende Nachwuchsarbeit in den Vereinen gebührend anzuerkennen. Es ist die wichtigste Auszeichnung im deutschen Nachwuchsleistungssport, vergeben von der Commerzbank und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

Alljährlich prämiert eine renommierte Jury die 50 besten Bewerbungen, die in feierlichem Rahmen mit einem Pokal und einer Förderprämie in Höhe von jeweils 5.000 Euro honoriert werden. In Hamburg wurden Sportvereine aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen und Hamburg ausgezeichnet. Die Deutschlandtour des Grünen Bandes hatte zuvor Station im Jenaer Volksbad und im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund gemacht. Für Hockey-Olympiasieger Moritz Fürste, Botschafter der Initiative „Das Grüne Band“, waren die Pokalübergaben im Volkspark-Stadion ein Heimspiel. Die ausgezeichneten Vereine und ihre Sportarten boten einen erfreulichen Einblick in die Vielfalt an Sportarten wie zum Beispiel Floorball oder Goalball, die oft ohne Rampenlicht auskommen müssen.

Ausgezeichnet wurden der Rostocker Goalballclub Hansa, der SV Grün-Weiss Schwerin (Handball), der Eimsbütteler Turnverband (Floorball), der Mühlenberger Segel-Club, der TSV Kronshagen von 1924 (Judo), der Reitverein Fredenbeck (Voltigieren), Allgemeiner Turn- und Sportverein Bremen von 1860 (Rhythmische Sportgymnastik), der TSV Victoria Linden (Rugby), Tuspo Weende von 1895 (Radsport) und der VfL Wolfsburg (Behindertensport).

„Die Nachwuchsförderung in den ausgezeichneten Vereinen ist exzellent und geht weit über das normale Engagement hinaus. Das erfordert unzählige Stunden Arbeit, Ausdauer und Mut, Neues auszuprobieren. Die Vereine leben den Sportler*innen viele wichtige Werte wie Leistung, Respekt, Fairness, Integration und Teamgeist vor. Dieses Engagement für den Nachwuchs weiter zu fördern ist uns als Commerzbank ein Herzensanliegen“, erklärt Bettina Orlopp, Vorständin der Commerzbank AG.

„Erfolgreiche Leistungssportler*innen haben ihre Wurzeln in den Vereinen, da, wo Talente erkannt und gefördert werden. Das ´Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein`, das wir seit 33 Jahren gemeinsam mit dem starken Partner Commerzbank weiterentwickelt haben, ist ein wichtiger Baustein im Nachwuchsleistungssport und damit für den langfristigen Aufbau von talentierten Athlet*innen in Deutschland. Ohne das Grüne Band würden uns die Vorbilder von morgen im Sport fehlen“, sagt Veronika Rücker, Vorstandsvorsitzende des DOSB.

Die Jury bewertet die eingesandten Bewerbungen nach einem festgelegten Kriterienkatalog. Nicht allein der sportliche Erfolg des geförderten Nachwuchses ist entscheidend beim Votum der Jury-Mitglieder. Ebenso gewichten die Juror*innen das gleichzeitige Vermitteln eines gesellschaftlichen Wertekanons, sozialer Kompetenz und Fairness. Damit wird anerkannt und hervorgehoben, dass der Wert des Vereinssports und seiner Nachwuchsarbeit weit über die sportlichen Grenzen hinausgeht. In diesem Jahr setzte sich die Jury zusammen aus der DOSB-Vorstandsvorsitzenden Veronika Rücker, der Präsidentin des Landessportbundes Baden-Württemberg, Elvira Menzer-Haasis, Uwe Hellmann, dem Leiter Brand Management der Commerzbank, Uschi Schmitz, der DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport, und Antidoping-Expertin Meike Evers-Rölver.

Zum Gelingen der Veranstaltung in der Hansestadt trugen die beteiligten Vereine mit selbst entwickelten Show-Programmen bei, eine spannende Talkrunde und launige Laudationes machten die Ehrungen vor geladenen Gästen zu einer Preisverleihung in würdigem Rahmen, der die hoch gesetzten Werte der Initiative unterstrich. Das Grüne Band symbolisiert die Bedeutung der Nachwuchsförderung als gesellschaftliches Engagement, das den geehrten Vereinen, dem DOSB und der Commerzbank gleichermaßen wichtig ist. Bei den drei Stationen der Deutschlandtour des Grünen Bandes präsentiert sich etwa die Hälfte der 50 ausgezeichneten Vereine auf der Bühne. 24 weitere Vereine werden an ihren Standorten für die Förderung junger Talente aber auch für den Einsatz ihrer Übungsleiter*innen, für Initiativen zur Integration benachteiligter Jugendlicher oder Aktivitäten im Anti-Doping-Kampf prämiert.

Die Preisträger von Hamburg:

Rostocker Goalballclub Hansa: Drei Tage vor dem Jury-Entscheid, welche Kandidaten in diesem Jahr das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ erhalten würden, feierte der Rostocker Goalballclub Hansa im nahen Marlow die deutsche U19-Meisterschaft. Ein weiterer Meilenstein in der beachtlichen Erfolgsgeschichte des erst fünf Jahre jungen Vereins, der sich bereits zu einer Goalball-Hochburg und einem von bundesweit nur zwei paralympischen Trainingsstützpunkten entwickelt hat. Als Bundesligist und Bundesstützpunkt kümmert man sich bei der RGH nicht nur um die eigenen Vereinsmitglieder – zum Zeitpunkt der Bewerbung 51, darunter elf Kinder und Jugendliche –, sondern auch um die nachhaltige Verbesserung der Strukturen der Sportart. Teil des Konzepts sind regionale Kooperationen mit anderen Talentschmieden, deren junge Talente einmal in der Woche nach Rostock gefahren werden, um sie schon früh in leistungsorientiertes Training einzubinden. Vereinzelt wenden sich auch schon nicht Sehbehinderte dem Goalball zu: Ihnen werden vor dem Training und Spiel die Augen bedeckt.

SV Grün-Weiß Schwerin: In der Frauenhandballszene staunte man nicht schlecht, als in diesem Frühling die B-Jugend des SV Grün-Weiß Schwerin in den Play-Offs um die Deutsche Meisterschaft von einem Überraschungserfolg zum nächsten eilte und das Final-Four in Buxtehude erreichte. Zwar war im Finale Endstation, die Enttäuschung aber hielt sich in Grenzen. Das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ belohnt das umfangreiche und stichhaltige SV-Nachwuchskonzept, das derartige Leistungen erst ermöglicht hat. Schwerin ist Landesleistungsstützpunkt für den weiblichen Bereich – das Sportgymnasium Schwerin und weitere Schulkooperationen sorgen für zusätzliche Standortvorteile. 32 Trainer*innen kümmern sich um mehr als 200 Kinder und Jugendliche. Die Nachwuchsteams des SV dominieren von der U10 bis hinauf zur U18 die Landesmeisterschaften. Dabei herrscht harter Wettbewerb mit den Volleyballerinnen um die jungen Talente in der Landeshauptstadt. Doch die Angebote des SV GW sind überzeugend, allein im letzten Jahr gab es 48 Neueintritte.

Eimsbütteler Turnverband: Mit mehr als 15.000 Mitgliedern ist der Eimsbütteler Turnverband eine Institution in Hamburgs Vereins-Landschaft. Seit 1998 hat der Verein auch eine Floorball-Abteilung, die inzwischen knapp 250 Mitglieder – die Hälfte davon Kinder und Jugendliche – zählt. Und seit 2013 treten die Floorballer*innen als ETV (Lady-) Piranhhas an. Neben den Bundesligateams im Damen- und Herrenbereich sind die Piranhhas auch in den Regionalligen aller Altersklassen vertreten. Aktuell stellt der ETV zudem Spieler*innen in allen Nationalmannschaften. Im Zuge des 20-jährigen Abteilungsjubiläums gaben die Hamburger erstmals auch eine Bewerbung um das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ ab und wurden von der Jury prompt auserkoren. Wichtiges Fundament der erfolgreichen Entwicklung ist die enge Zusammenarbeit des Vereins mit der ‚Ida Ehre Schule’. Schon viele Talente schafften den Sprung von der schulischen Floorball-AG bis in die Bundesliga-Teams des ETV. Die Schulsportlehrer*innen sichten und arbeiten eng mit den 19 ehrenamtlichen ETV-Trainer*innen und Übungsleiter*innen zusammen. In den vergangenen Jahren landeten die ‚Piranhhas’ bei den Deutschen U15- und U17-Meisterschaften gleich fünfmal auf dem Siegertreppchen. Die Erwachsenen sind ebenfalls regelmäßig Play-Off-Kandidaten – sowohl im weiblichen als auch im männlichen Bereich. Kein Wunder, schließlich rücken regelmäßig bestens ausgebildete Nachwuchskräfte in die Seniorenteams nach. Kadersportler*innen erhalten vom ETV Reise- und Lehrgangskosten, WM-Zuschüsse, reduzierte Konditionen im Fitness-Studio des Vereins nebst Material. Das erhöht sicherlich auch den Wohlfühl-Faktor der jungen Talente.

Mühlenberger Segel-Club: Der Mühlenberger Segel-Club ist nicht nur einer der zehn größten Segelvereine des Landes, er hat auch eine der größten Jugendabteilungen. Das zweite „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ hat sich die Hamburger Medaillenschmiede redlich verdient. 2007 wurde sie erstmals prämiert. Inzwischen sind es 230 Kinder und Jugendliche unter den etwa 1.000 Mitgliedern, die sich dem Segelsport verschrieben haben und von 16 lizenzierten Trainer*innen ausgebildet werden. Jedes Segeltalent wird beim MSC nach seinen Stärken und Ambitionen individuell gefördert. Die Entscheidung über die künftige Bootsklasse wird oft gemeinsam mit dem gesamten Trainerteam getroffen. Ergebnis: Die nationalen und internationalen Nachwuchs-Erfolge – allein 17 Medaillenränge von 2016 bis 2018, darunter auch der WM-Titel des J24-Damenteams im letzten Jahr. Neben viel ehrenamtlichem und familiärem Engagement bietet der MSC ideale Infrastrukturen, die Verzahnung mit den Förder- und Spitzensport-Maßnahmen des Dachverbands ist eng. 14 Landes- und Bundeskader im Jahr 2018 belegen dies.

TSV Kronshagen von 1924: Mehr als zwei Drittel aller Mitglieder des TSV Kronshagen sind Kinder und Jugendliche. Einige fanden über Sportunterricht, Schul-AGs oder Schnupperkurse zum Judo. Andere lockte das Trainerteam mit der eigenen Initiative „Holt die Kids von der Straße“ aus sozialen Brennpunkten an. Sieben Trainer kümmern sich um den Nachwuchs, der auf regionaler Ebene bereits zahlreiche Erfolge verzeichnete, dessen größte Talente aber auch individuell bei Wettkämpfen in ganz Deutschland unterwegs sind. Für die TSV-Judoka sind auch Integration und Inklusion äußerst wichtig: Sie unterstützen Migranten und sozial schwächere Familien, fördern Menschen mit Handicap. Ein kompletter Medaillensatz von den Special Olympics gehört deshalb ebenfalls zur Erfolgsbilanz der Judoka aus der Nähe von Kiel.

Reitverein Fredenbeck: Der Andrang ist groß - wer in Fredenbeck voltigieren will, muss zunächst mit einem Platz auf der Warteliste Vorlieb nehmen. Oft wird der Nachwuchs über Schnupperkurse oder die Kooperation mit der Oberschule Fredenbeck zum Voltigieren animiert. Aber die Pferde der Abteilung sind dennoch nur begrenzt belastbar. Die jüngsten Talente beginnen bereits im Alter von drei Jahren mit dem Voltigieren. Elf Teams stellen die Fredenbecker, aus denen der Nachwuchs und die Nachfolger für die erfolgreichen Senioren entwickelt wird. Daher landen die Voltigierer*innen aus Fredenbeck bei Bezirks- und Landesmeisterschaften regelmäßig auf Spitzenplätzen.

Allgemeiner Turn- und Sportverein Bremen von 1860: In der Rhythmischen Sportgymnastik hat Bremen 1860 schon lange einen herausragenden Ruf als Topadresse und Ausbildungs-Hochburg. Deshalb wurde der Verein ja auch bereits 2006 und 2012 mit dem Grünen Band ausgezeichnet. 5.812 Mitglieder zählt der größte Sportverein der Hansestadt. Die 114 Sportgymnastinnen, davon 96 Kinder und Jugendliche sind das Aushängeschild. Auf die Titel bei Landesmeisterschaften haben die 1860iger so etwas wie ein Abonnement. Auch die 27 Medaillen, die allein von 2016 bis zum Sommer 2019 bei Deutschen Meisterschaften in der Schüler- und Junioren-Leistungsklasse gewonnen wurden, belegen das Potential. Schulkooperationen und Schnupperkurse sorgen für immer neues Interesse und wenn dann die Vorbilder mit EM-, WM- oder Olympia-Erfahrung hautnah erlebbar sind, muss den Bremern um den Nachwuchs nicht bange sein.

TSV Victoria Linden: Sechsmal in Folge haben sich die Hannoveraner um das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ beworben. Nun endlich erhält ihre Rugbysparte den begehrten Preis. Nachdem die 1. Mannschaft nur knapp den Aufstieg in die erste Liga verpasst hatte, musste wegen zu dünner Spielerdecke die U16 aus dem Spielbetrieb abgemeldet werden. Die talentiertesten Spieler*innen, die bereits zweimal Platz drei bei den Deutschen Meisterschaften erreicht hatten, füllten die U18 auf und machten sie auf Anhieb zum Vizemeister. In Linden wird die sportliche Entwicklung der Kinder vom Vorschulalter bis zum Übergang in den Erwachsenensport systematisch gefördert. Ist die Schwelle zum Leistungssport dann im Teenager-Alter erreicht, nimmt die Intensität der Förder- und Trainingsmaßnahmen zu. Dabei wird bei gemeinsamen Freizeitaktionen auch auf die Entwicklung sozialer Kompetenz geachtet. Die erste Mannschaft kann sich auf regelmäßige Verstärkung aus dem großartigen Nachwuchsbereich freuen.

Tuspo Weende: In der Bewerbung des Tuspo Weende spielten die positive Mitgliederentwicklung und das Nachwuchsförderungskonzept eine wichtige Rolle neben den jüngsten nationalen und internationalen sportlichen Erfolgen von Eigengewächsen. 2017 hat der Verein zudem das Projekt „Rauf aufs Rad“ initiiert, in dem eine enge Kooperation mit diversen Schulen realisiert wird und das der Landessportbund Niedersachsen unterstützt. Im Rahmen dieses Projektes konnte der Tuspo innerhalb von zwei Jahren mehr als 1.100 Kindern und Jugendlichen in Göttingen ein kostenfreies Erlebnis im Radsport ermöglichen.

VfL Wolfsburg: Zum VfL Wolfsburg fällt einem zunächst Fußball ein. Doch auch abseits der großen Stadien hat der VfL seinen rund 4.700 Mitgliedern viele weitere Angebote zu machen. Besonders die Fördersportabteilung nimmt dabei im Verein und in der Stadt einen wichtigen Platz ein. Leichtathletik, Schwimmen, Psychomotorisches Turnen für Menschen mit und ohne Handicap – die Fördersportsparte vereint Inklusion, Spitzen- und Breitensport mit spezifischer Nachwuchsarbeit. Rund zwei Drittel der knapp 150 Abteilungsmitglieder sind Kinder und Jugendliche. Die Wolfsburger gingen im Segment der Nachwuchsleistungssportförderung einen Kooperationsvertrag mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen ein, wurden Partnerverein des Leistungssports für Leichtathletik und Schwimmen und können so bessere Trainingsbedingungen bieten. Was sich bei den Junioren binnen kurzer Zeit in nationalen und internationalen Erfolgen und Medaillengewinnen auszahlte: Neben Edelmetall bei der Para-WM der Leichtathletik sprangen bei Deutschen Meisterschaften im für die Jury besonders relevanten Zeitfenster 2016-2018 in den Altersklassen U14 bis U20 zwölf Podiumsplätze heraus.

Über „Das Grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein“:
Das „Grüne Band“ belohnt konsequente Nachwuchsarbeit im Leistungssport, unabhängig von der Vereinsgröße oder der Popularität der Sportart. Bewerben können sich Vereine oder einzelne Abteilungen bis Ende März eines jeden Jahres bei ihren Spitzenverbänden. Die Bewertungskriterien ergeben sich aus dem Nachwuchsleistungssportkonzept 2020 des DOSB und schließen die Zusammenarbeit mit Schulen, Landessportbünden/Landessportverbänden oder Spitzenverbänden sowie weitere Aspekte der Leistungsförderung mit ein. Die Commerzbank unterstützt die Initiative bereits seit 33 Jahren.

Das „Grüne Band“ im Internet:
www.dasgrueneband.com
 
www.facebook.com/dasgrueneband  

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.
Copyright: Markus Goetzke/DOSB

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