7/2019, 17.08.2019

Leni Wildgrube ist „Eliteschülerin des Sports 2018“

Auszeichnung für die drei Erstplatzierten beim DOSB-Neujahrsempfang

Drei herausragende junge Sportler/innen wurden am heutigen Montag im Rahmen des DOSB-Neujahrsempfangs in Frankfurt am Main für ihre besonderen schulischen und sportlichen Leistungen des vergangenen Jahres ausgezeichnet. Stabhochspringerin Leni Wildgrube wurde bei der bundesweiten Auszeichnung als Erstplatzierte geehrt vor dem Kanuten Jakob Thordsen auf Platz zwei sowie der BMX-Fahrerin Lara Lessmann, die sich über Platz drei der Auszeichnung „Eliteschüler/in des Sports 2018“ freuen durfte.

Seit 2009 findet die Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe jährlich statt. Die Preisträger erhalten Stipendien in Höhe von 5.000 Euro für Platz eins sowie jeweils 3.000 Euro für die Plätze zwei und drei. Geehrt werden die Besten der 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland. Die Ehrung würdigt die Leistung der Eliteschüler/innen, die ihre sportliche Karriere erfolgreich mit ihrer schulischen Ausbildung vereinen.

Leni Wildgrube von der Eliteschule des Sports in Potsdam ist ein absolutes Ausnahmetalent im Stabhochsprung und hat ein sehr erfolgreiches Sportjahr hinter sich. Bei den Olympischen Jugendspielen im vergangenen Oktober in Buenos Aires startete sie als Fahnenträgerin für das Jugend Team Deutschland in die ereignisreichen Tage und schloss dieses Erlebnis mit der Goldmedaille ab. Im selben Jahr wurde sie mit persönlicher Bestleistung von 4,26 Metern U18-Europameisterin. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Nairobi wurde sie zudem Vizeweltmeisterin. „Leni Wildgrube ist eine beeindruckende Sportlerin, die in ihren jungen Jahren schon sehr viel erreicht hat. Es ist schön zu sehen, wenn das Konzept der Dualen Karriere so hervorragend gelebt wird. Sie ist ein echtes Vorbild für viele Nachwuchssportler/innen“, sagt Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse, über die 17-jährige Stabhochspringerin.

Auf Platz zwei konnte sich der Kanute Jakob Thordsen (Eliteschule des Sports Hannover) behaupten. Der 19-Jährige gilt als aufstrebendes Kanu-Talent und holte 2018 bereits bei den Weltmeisterschaften der Erwachsenen in Portugal die Goldmedaille mit dem Kajak-Vierer über 1000 Meter. Bei den Deutschen Meisterschaften startete er in fünf Rennen und holte fünf Meistertitel. Zwei Jahre zuvor wurde er in Rumänien Juniorenweltmeister im Zweierkajak. Und ganz nebenbei ist Jakob Thordsen im Abiturjahrgang und will seine Zukunft auf einem guten Abschluss aufbauen können. „In den Eliteschulen haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich auf ihre sportlichen Höchstleistungen zu konzentrieren und zeitgleich auch eine sehr gute Schulausbildung zu erfahren“, sagt Uschi Schmitz, DOSB-Vizepräsidentin Leistungssport.

Auf den dritten Platz schaffte es die 18-jährige BMX-Fahrerin Lara Lessmann von der Flatow-Schule Berlin. Bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires war BMX-Freestyle erstmalig vertreten und schon holte sich Lara im Mixed Wettbewerb die Goldmedaille mit Teampartner Evan Brandes. Die drittplatzierte Eliteschülerin des Sports gewann im November den Worldcup in China und kämpfte sich dadurch in der Gesamtwertung auf Platz zwei. Lara Lessmann, die beste Freestyle-Fahrerin Deutschlands, zeigt Tricks, die sonst keine Frau auf der Welt beherrscht. „Lara ist eine Sportlerin mit großem Potenzial. Sie ist sehr talentiert, aber auch diszipliniert und ehrgeizig – Tugenden, die zu einer erfolgreichen Eliteschülerin des Sports gehören“, lobt Uschi Schmitz.

Mehr Informationen gibt es unter: https://eliteschulen.dosb.de

Hinweis für die Redaktionen:

Im Youtube-Kanal des DOSB finden Sie Videos über die „Eliteschüler des Sports 2018“, die Sie gern in Ihre Online-Berichterstattung einbinden können. Sollten Sie ein Foto von der Preisverleihung benötigen, melden Sie sich bitte unter der Email-Adresse presse@dosb.de.

Link Video Leni Wildgrube
Link Video Jakob Thordsen
Link Video Lara Lessmann