1/2018, 03.12.2020

DJK Segelfluggemeinschaft Landau fährt nach Berlin

Rheinland-Pfälzer Verein ist qualifiziert für das Bundesfinale „Sterne des Sports“ in Gold

Berlin ist immer eine Reise wert. Im Januar 2018 hat die Hauptstadt für die DJK Segelfluggemeinschaft Landau einen ganz besonderen Reiz. Am 24. Januar wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die wertvollste Auszeichnung im deutschen Vereinssport, den „Großen Stern des Sports“ in Gold, verleihen. Zusammen mit dem Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Alfons Hörmann, und der Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Marija Kolak, zeichnet er soziales Engagement von Sportvereinen aus.

Mit dem „Oscar des Breitensports” wird die wertvolle Arbeit der Vereine für unsere Gesellschaft gewürdigt. Ihre Arbeit wirkt u.a. bei Integration und Inklusion, bei Umweltschutz und der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Senioren. Mit der Initiative „Sternstunden für Sterntaler” hat sich aus dem Bundesland Rheinland-Pfalz der Verein DJK Segelfluggemeinschaft Landau für die Gala der Sieger im Gebäude der DZ-BANK am Brandenburger Tor in der Mitte Berlins qualifiziert. Die Spannung wird groß sein - bis feststeht, wer von den Landessiegern mit dem „Großen Stern des Sports“ in Gold 2017 ausgezeichnet wird.

Todkranken Kindern einen tollen Tag hoch oben über den Wolken zu bereiten, darum geht es beim Projekt „Sternstunden für Sterntaler“ der DJK Segelfluggemeinschaft Landau. Dabei stehen sterbenskranke Kinder ebenso im Mittelpunkt wie deren Geschwister, die im stressigen Familienalltag eher zu kurz kommen. Einmal im Jahr lädt der Verein seit 2012 aus dem Kinderhospiz „Sterntaler“ in Mannheim die Kinder, deren Eltern und Geschwister zu einem Nachmittag mit Kaffee, Kuchen, Grill und natürlich zum Fliegen ein. „Die Familie steht als Ganzes im Mittelpunkt unseres Engagements“, sagt DJK-Sprecher Rouven Krebs. Rund 70 bis 100 Gäste kommen jedes Mal nach Landau zum Flughafen und werden von 40 bis 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Vereins betreut. Highlights des Nachmittags sind die Rundflüge mit den Segelfliegern und Motorflugzeugen.

Jeder soll sich einmal den Pfälzerwald und die Rheinebenen von oben anschauen können, bis zu 100 Rundflüge kommen so zusammen. Damit jeder einmal in die Luft gehen kann, werden selbst die notwendigen medizinischen Geräte mit ins Flugzeug genommen. „Wir hatten zahlreiche gute Bewerber. Die gesellschaftliche Wirksamkeit und dass das besondere Engagement der DJK-Segelfluggemeinschaft keine Eintagsfliege war, gaben sicherlich den Ausschlag zugunsten des Vereins“, sagt Clifford Jordan, Vorstandsmitglied und Juryteilnehmer der VR-Bank Südpfalz.

Die „Sterne des Sports“ gibt es seit 2004. Der Bundessieger erhält am Ende als Auszeichnung für sein Engagement einen Scheck über 10.000 Euro. Und auch die anderen platzierten Vereine können sich über Preisgelder freuen, insgesamt werden beim Bundesfinale 30.000 Euro ausgeschüttet. Durch zusätzliche Geldprämien auf Regional- und Landesebene flossen so den teilnehmenden Vereinen in den zurückliegenden Jahren rund 5,5 Millionen Euro als Anerkennung und zur Förderung ihres gesellschaftlichen Engagements zu.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.sterne-des-sports.de