60/2018, 18.10.2018

Tag 1 der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires: 100-Meter-Freistil-Mixed-Staffel wird Vierte

Die deutschen Schwimmer verpassen am Ende eines ereignisreichen ersten Wettkampftages bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires die erste deutsche Medaille knapp.

Das Quartett bestehend aus Rafael Miroslaw, Luca Armbruster, Angelina Köhler und Julia Mrozinski schlug mit einer Zeit von 3:33.03 Minuten und einem Rückstand von knapp 5:30 Sekunden hinter Jugend-Olympiasieger Russland an. Zwischenzeitlich konnte die deutsche Staffel um die Bronzemedaille kämpfen, allerdings musste man sich dann doch der starken Konkurrenz beugen. 

„Wir haben uns vorgenommen unter die Top 5 zu kommen, was uns auch gelungen ist. Klar, der vierte Platz ist immer ein bisschen undankbar, aber wir freuen uns trotzdem. Außerdem waren wir schneller als im Vorlauf.“ sagte Julia Mrozinski nach dem Rennen.

Angelina Köhler fügte hinzu: „Es war ein gutes Rennen von uns vier. Es gab keinen Frühstart, das ist auch immer wichtig und wir haben alle das geschafft, was wir uns vorgenommen haben.“

Schütze Maximilian Ulbrich belegt Rang sechs

Der 17-jährige Maximilian Ulbrich hat mit dem Luftgewehr über 10 Meter am Ende Rang sechs erzielt. Mit seinen 16 Schuss erzielte er beim Sieg des Russen Shamakov eine Punktzahl von 162.9 Punkten. Zufrieden mit diesem Ergebnis war Ulbrich nicht: „Es war schwer, in den Wettkampf zu finden. Die erste 5er-Serie war sehr schlecht und damit keine gute Voraussetzung für das Finale.“ Doch auf der Tribüne zeigte man sich durchaus zufrieden mit Maxis Leistung, der sich in einer engen Vorrunde knapp für das Finale hat qualifizieren können.   

Fechter Antonio Heathcock wird Siebter

Er wollte eine Medaille und war dementsprechend nach dem siebten Platz enttäuscht: Säbelfechter Antonio Heathcock. Als Achter der Junioren WM musste er sich aber im Viertelfinale dem späteren Jugendolympiasieger Krisztian Rabb aus Ungarn mit 11:15 geschlagen geben.

Die Vorrunde hatte Heathcock noch souverän überstanden und im Achtelfinale schlug er Ali Albahrani (Saudi-Arabien) mit 15:9. „Antonio ist enttäuscht, da er eine Medaille wollte. Aber er hat sich gegenüber der WM verbessert und wird sicherlich mit ein bisschen Abstand auch mit seiner Leistung zufrieden sein“, sagte Fecht-Betreuerin Stella Kluge.

Marie Horn nach beherztem Rennen auf Platz acht im Triathlon

Nach ihrer Paradedisziplin, dem Schwimmen (750 Meter), kam Marie Horn als Sechste aus dem Wasser. Nach dem Wechsel auf das Rad für die kommenden 20 km konnte sie sich in der Verfolgergruppe festsetzen. Allerdings verlor die gesamte Gruppe auf den anschließenden 10 km Zeit auf das Führungsduo. Nach dem zweiten Wechsel ging Horn als Zehnte durch die Zwischenzeit und konnte sich mit einem starken Lauf auf den 8. Platz vorkämpfen.

„Ich bin definitiv zufrieden mit meinem Wettkampf. Ich habe mir eine Top-Ten Platzierung vorgenommen und mit Platz acht bin ich daher sehr zufrieden. Das Schwimmen war das Härteste in meinem Leben, beim Radfahren konnte ich die Gruppe gut halten und der Lauf lief dann super. Das war ein tolles Erlebnis.“ sagte die erschöpfte 17-Jährige im Ziel.

Auch Bundestrainer Steffen Justus war zufrieden mit dem Rennen. „Der Rennverlauf war genauso, wie es geplant war. Als gute Schwimmerin und Radfahrerin konnte Marie sich ein bisschen absetzen und hat dann den erhofften Top-Ten Platz ins Ziel gebracht.

BMX-Racer verpassen den Sprung ins Finale

Nach jeweils drei Runs im Semifinale stand das ernüchternde Ergebnis für die deutschen BMX-Racer im Mixed-Event bei den Olympischen Jugendspielen in Buneos Aires fest. Julia Möhser (BMX Team Cottbus) und Aron Beck (SZ Kornwestheim) waren heute nicht gut genug fürs Finale der besten acht Fahrer.

Beck, der sich das Finale zugetraut hatte, ging geschwächt von einer Erkältung an den Start. „Ich hatte leider wegen der Erkältung heute nicht so den Punsh wie sonst. Ich habe mich wohl einigermaßen fit gefühlt, aber ich hab schon gemerkt, dass die Kraft aus den Beinen heute insgesamt fehlt“, sagte der 17-Jährige.

Möhser stürzte im ersten Run und fand danach nicht mehr richtig in die Spur. "Bei mir hätte es auch besser laufen können, wenn ich am Anfang nicht gestürzt wäre", sagte Möhser. In der Addition aller Runs landeten die beiden Deutschen auf Rang 13.

Sport-Splitter

Die deutschen 3x3-Basketballerinnen sind mit einem Sieg und einer Niederlage ins Turnier gestartet. Gegen Rumänien gewannen Emma Eichmeyer, Michaela Kucera, Helena Eckerle und Emily Enochs 18:16, gegen China gab es eine 12:18-Niederlage. „Wir haben schon viele Dinge gut gemacht, wissen aber auch, woran wir die nächsten Tage noch arbeiten müssen“, sagte Eichmeyer.

Die deutschen Ruderer Eric Kohlbach und Eric Streibler kamen bei ihrem ersten Lauf auf Platz 10.
Tabea Kuhnert ruderte im Einer in ihrem ersten Auftritt auf Platz 13.

Turner Daniel Schwed hat sich als Vierter für das Finale am Pauschenpferd qualifiziert. Am Boden wurde er in der Qualifikation Achter. Lisa Zimmermann kam am Boden auf einen guten neunten Platz.

Kletterin Hannah Meul hat sich als Fünfte fürs Finale qualifiziert. Sie wurde im Lead Siebte, im Bouldern Zweite und im Speed Zehnte.

Inline Speedskaterin Angelina Otto wurde Sechste im 1000-Meter-Sprint und Neunte über 5000 Meter. Als letzte Disziplin folgen die 500 Meter.

Das deutsche Beachvolleyball-Duo Filip John und Lukas Pfretzschner siegten zum Auftakt 2:1 gegen Schweden.

Beim Badminton gewann Lukas Resch sein Auftaktgruppenspiel gegen den Kanadier Brian Yang mit 2:0-Sätzen. Ann-Kathrin Spöri behielt mit 2:1-Sätzen die Oberhand gegen die Schwedin Ashwathi Pillai.

Beim Tischtennis gab es für Franziska Schreiner zum Auftakt einen 4:1-Sieg gegen Alice Chang (Malaysia) gefolgt von eine 0:4-Niederlage gegen die Peruanerin Adriana Diaz. Cedric Meissner unterlag in seinem ersten Gruppenspiel dem Griechen Iounnis Sgouropoulos 2:4.

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