83/2021, 20.10.2021

Frauen-Vollversammlung beschließt strategische Handlungsfelder

Petra Tzschoppe erneut als DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung vorgeschlagen

Die Frauen-Vollversammlung (FVV) des DOSB hat am Samstagnachmittag mit deutlicher Mehrheit beschlossen, Petra Tzschoppe auf der DOSB-Mitgliederversammlung im Dezember erneut für die Wahl zur DOSB-Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung vorzuschlagen. Laut Geschäftsordnung der FVV des DOSB hat die Frauen-Vollversammlung ein Vorschlagsrecht für das Amt des*der Vizepräsident*in Frauen und Gleichstellung.

Die Frauenvollversammlung vertritt die Interessen von mehr als 10 Millionen Mädchen und Frauen im Sport. In einer gemeinsamen Stellungnahme mit den Sprecherinnen der FVV bekräftigte Petra Tzschoppe „Es ist unsere gemeinsame Aufgabe, die in der Satzung des DOSB verankerten Ziele der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichstellung zu unterstützen und auf Geschlechtergerechtigkeit im Sport hinzuwirken. Wir fordern, dass diese Anliegen gerade in die derzeitigen Diskussionen um Strukturen, Inhalte und Personal, in die Entscheidungen zur Zukunft des DOSB einfließen. Veränderung bedeutet, veraltete Strukturen und Denkweisen aufbrechen, heißt Kulturwandel! Frauen* haben vielfach wichtige Entwicklungen angestoßen. Wir wollen und werden uns auch in die aktuellen Veränderungsprozesse aktiv einbringen – mit Fachwissen, Erfahrung, Ideen und Personen- und wollen paritätisch beteiligt sein.“ Persönlich dankte Tzschoppe der Frauen-Vollversammlung für das ausgesprochene Vertrauen sowie dem DOSB-Team Frauen und Gleichstellung für Vorbereitung und Durchführung der digitalen Veranstaltung.

Für die künftige inhaltliche Arbeit fassten die Delegierten einen wegweisenden Beschluss und stimmten ohne Gegenstimme  der Fortführung der Strategie zum Themenfeld Gleichstellung mit den folgenden Handlungsfeldern zu: Gleichstellung in Führungspositionen, Frauen im Leistungssport, Schutz vor Gewalt, Geschlechtergerechte Darstellung in den (Sport)Medien und geschlechtliche/ sexuelle Diversität und Sexismus.  Gemeinsam mit den DOSB-Mitgliedsorganisationen sollen diese Inhalte in den kommenden vier Jahren als Schwerpunkte des Engagements für Geschlechtergerechtigkeit im organisierten Sport umgesetzt werden.